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Folgende Weblogs beziehen sich auf Blogger sind Umweltverschmutzer – sagt WALLPAPER-Erfinder Tyler Brûlé:

» Blogger sind Umweltverschmutzer von Bernd Röthlingshöfer,
Sagt der Werbekreative Tyler Brulé in der FAZ. Warum? Um irgendein elitäres Magazin zu bewerben, das er auf den Markt bringen wird.Ja klar. Einen Grund muss es ja geben, um sich mit derart blöden Behauptungen zu inszenieren. Aber es ist [Mehr erfahren]

» Da versucht sich mal wieder einer als Blogger-Beleidiger von Danijati
Der neue Jean-Remy Klowände von Matt heißt Tyler Brûlé und hat der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ein Interview gegeben, in dem er offenbar seine tiefgehenden Erkenntnisse über die amerikanische Medienlandschaft zum Besten g... [Mehr erfahren]

Kommentare

Rulf

"Nicht von ungefähr hat der ‚Economist’ gerade in den USA Erfolg, wo sich die Medienlandschaft in diese Blogosphäre verwandelt." So so, sowas darf der Herr Brûlé in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG von sich geben -- und der Herr Interviewer lässt diesen Schwachsinn so mir-nichts-dir-nichts durch. Brûlés Insinuation einer Korelation von ECONOMIST-Erfolg und der blogosphärischen Explosion in den USA ist schon deshalb grotesk, weil der ECONOMIST bereits über die Häfte seiner Auflage in den USA verkaufte, als noch nicht einmal der Zeit-Geistliche Brûlé wusste, wer oder was ein Weblog ist. Der internationale Vertriebschef des ECONOMIST, Christopher Collins, lieferte kürzlich die wahren Gründe für die spektakulären Auflagensteigerungen der vergangenen Jahre: Erstens das Redesign des Blattes von 2001 ("In May of that year The Economist was redesigned which included the introduction of full colour editorial for the first time. Not only did the paper look lighter and fresher it also looked newer...") und zweitens der 11. September ("In the weeks that followed 9/11 many people turned to, or in some cases, returned to The Economist. What they found was a title that was well researched, well written, clear, objective and independent..."). Von Brûlés "umweltverschmutzenden" Blogs hat er nichts gesagt. (Nebenbei bemerkt kann der ECONOMIST von Glück sagen, dass er sein Redesign damals Erik Spiekermann und nicht Tyler Brûlé anvertraut hatte. Denn sonst wäre zu befürchten gewesen, dass das Blatt inzwischen an Designanämie eingegangen wäre.) Natürlich hat der Herr Brûlé den ECONOMIST "nicht von ungefähr" erwähnt, sondern damit sich dessen redaktionelles Renommée auf seine eigene "Medienmarke" abreibt. Bin gespannt, wie er es hinkriegen will, mit seinen gerade mal zehn Ausgaben im Jahr aktuellen Inhalt auf ECONOMIST-Niveau aufs Hochglanzpapier zu bringen. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG wird mich doch sicher darüber auf dem Laufenden halten, oder nicht?

Martin

"...dass Ihre Äußerung auch als eine mit perverser Herrenmenschen-Attitüde vorgetragene geistige Brandstiftung verstanden werden kann. So etwas in der FAZ lesen zu müssen hat im Hinblick auf die deutsche Geschichte eine besondere Ironie."

Oha. Darunter machen wir's wohl auch nicht gerne, oder? Die Meinung einer anderen Person nicht zu akzeptieren, finde ich ja okay. Aber wegen so etwas gleich mit der ganz großen Nazikeule zu kommen? Ich weiß nicht...

Dietmar Henneka

l.h.k.,
musste mir die créme brûlé erst aus dem papierkorb fischen, da am wochende abwesend. sie sind doch sonst eher ein florettfechter, warum plötzlich den wenig eleganten säbel? einen brüllenden tyler mit unseren sog. besonderen nazi-befindlichkeiten zu konfrontieren, macht wenig laune. dann..., als dreingabe noch den popostecker stöpseln? irgendwie "sounded" das nicht richtig.
mit verlaub, ihr dh

Fabian Smit

gott, herr kreutz!
ich kenne sie nicht persönlich, aber: haben sie etwas zu kompensieren?
ohne hier für die arbeiten tyler brûlés oder diesen selbst eine lanze brechen zu wollen - ich kenne den artikel in der FASZ und kann in anbetracht ihres polemischen kommentares gut verstehen, was herr brûlé mit "umweltverschmutzung" meint: die tasache, daß jeder von minderwertigkeitsgefühlen geplagte mensch seinen senf zu allem geben darf, ohne auf eine nicht bewertende form achten zu müssen.
wenn das ziel eines blogs ist, ohne nachzudenken nach rechts und links zu schlagen, ohne auch nur im ansatz eine fremde meinung gelten zu lassen, dann wünsche ich ihnen allen noch viel vergnügen - doch mit einer vermeintlich "freien meinungsäußerung" hat dies nichts mehr zu tun!
die qualität eines artikels entspringt seinem inhalt - nicht seinen hochtrabenden und hochnäsigen äußerungen wie:
"Deren Flugzeuge sehen dank seiner Tätigkeit als Dekorateur und Fassadenkosmetiker aus wie von der Pharmaindustrie gesponsorte Patiententransporter einer Eidgenössischen Zentralanstalt für Psychiatrie."!

sie führen unter BUCHEMPFEHLUNGEN ein werk zu otl aicher an. gewiß ist es ein harter vergleich zwischen aicher und brûlé - aber mir scheint es auch, als hätten sie sich nicht wirklich mit dem schaffen aichers beschäftigt - kennen sie dessen eigentlichen entwürfe für die lufthansa überhaupt?
nur auf hervorragende kreative zu verweisen, macht einen selbst noch nicht zu einem solchen! wer will hier, daß etwas auf ihn abfärbt?!

und dann ihr "hochachtungslos".... wie peinlich - und so ohne stil!

ich kann ihnen dennoch einen schönen abend wünschen und verbleibe mit freundlichen grüßen, ihr fabian smit

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