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18. Oktober 07

Extraordinär: VOGUE schießt im Irak

Vogue_irak

Halbnackte Models und geile GIs: Doppelseite der italienischen VOGUE, fotografiert von Steven Meisel

„MAKE LOVE, NOT WAR” lautet die Überschrift, „Photographed by Steven Meisel” die Unterzeile. „EXTRAORDINARY” steht in großen Lettern auf dem Titel, der die Bilderstrecke ankündigt. Sprachlos blättere ich 36 Seiten mit Modefotos. Bilder eines Fotoshootings im Irak. In Auftrag gegeben vom Condé Nast Verlag, publiziert in der italienischen VOGUE. Die Namen aller Beteiligten an dieser Operation sind fein säuberlich aufgeführt. 63 sind es insgesamt. Alle leben noch. Ist doch schön.

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Kommentare

... ja, ja, und wir sind alle ein bißchen Bluna...

Ich könnte es ja politisch sehen. Wir verbieten die Kopftücher in Deutschland (schließlich soll man sich mit der Mentalität der Europäer identifizieren, wenn man schon hier leben will), aber blanker Busen im Islam - , ja das ist doch was ganz anderes (wir sagen hier, wo's langgeht, und niemand anderes).
Ich kann es aber auch aus der Brille des Verbrauchers sehen.
Es muss der Modebranche sehr arm gehen, dass sie solche Vehikel braucht, um aufzufallen.

Seh ich's halt einfach als Mensch: Wieviel Perversion brauchen wir eigentlich noch zum Preis der Aufmerksamkeit?

Damit sind die Fashionfuzzis doch wieder genau dort angekommen, wo sie hin wollten - eine lächerliche Inszenierung provoziert Publizität. Mit dem endlosen Abspulen des Kettenpullovers schafft man es sogar in den Werbehimmel.

Damit sind die Fashionfuzzis doch wieder genau dort angekommen, wo sie hin wollten - eine lächerliche Inszenierung provoziert Publizität. Mit dem endlosen Abspulen des Kettenpullovers schafft man es sogar in den Werbehimmel.

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