Gucci, die Mutter aller „geschärften Markenpositionierungen”
„Geschärfte Markenpositionierung” ist eine Worthülse, die mir vermutlich nur unter Einfluss von Kokain einfallen würde. Schärfen kann man ein Messer, den Blick, ein Foto, ein Profil, einen Sprengsatz, möglicherweise sogar den Verstand. Eine Markenpositionierung aber kann man nicht schärfen, man kann sie bestenfalls anstreben, festlegen, präzisieren, verändern oder dergleichen mehr.
Wenn der Begriff „geschärfte Markenpositionierung” irgendwann mal irgendeinen Sinn gehabt haben sollte, dann beim Rasieren der Schamhaare des Gucci-Models Carmen Kass, welches Mario Testino im Auftrag von Gucci-Guru Tom Ford für eine Anzeige fotografierte. Ich wage die Behauptung, dass die Daimler-Oberen um Dr. Olaf Göttgens dieses Anzeigenmotiv im Hinterkopf hatten, als sie sich zum Ziel setzten, ihrer Marke Mercedes-Benz durch eine „geschärfte Markenpositionierung” neues Leben einzuhauchen. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.




erbitte untertänigst eine höhere bildauflösung incl. click-button.
meine dioptrien packen sonst das key visual nicht.
Kommentiert von: Einzelkämpfer | 13. Dezember 07 um 12:58 Uhr
"DIe Marke schärfen!" - sag ich doch auch die ganze Zeit, aber er hört nicht auf uns.
Mehr dazu unter: http://ralfschwartz.typepad.com/mc1aid/2007/04/erste_hilfe_012.html
Gruß
ralf schwartz
mediaclinique.de // un.conventional.wisdom
klinik für mediale prävention
Kommentiert von: ralf schwartz | 14. Dezember 07 um 13:04 Uhr
Schon den aktuellen TV-Spot zur C-Klasse gesehen? wuwahaahahaha, gebt mir diese Drogen. Eine Schande.
Kommentiert von: Meden | 15. Dezember 07 um 20:54 Uhr