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18. Dezember 07

Dumm und dreist – die Werbung des Energiekonzerns EnBW

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Innerer Schweinehund – von der Getränkemarke Gatorade (oben links) dreist geklaute Yello Strom-Werbung (oben rechts) und Deutschlands dümmste Testimonial-Werbung. Angeblich beide von Deutschlands kreativster Werbeagentur Jung von Matt, was aber wenig wahrscheinlich ist angesichts der Dummdreistigkeit dieser Werbung

Dass ein monopolgeprägter Energieversorger sich schwer tut, für seinen Marketingbereich fähiges Personal zu finden, ist verständlich. Verständlich ist auch, wenn er in Ermangelung fähiger Leute unfähige einstellt. Irgendjemand muss die Arbeit ja delegieren, wenn schon keiner im Haus ist, der sie selbst erledigen kann. Das Problem: solche Leute sind von Natur aus kaum in der Lage, gute Werbung von schlechter, intelligente von plumper, vielversprechende von nichtssagender, notwendige von überflüssiger, selbstgemachte von geklauter, lohnende von bloß kostenverursachender Werbung zu unterscheiden. Da nützt es auch wenig, wenn Unternehmensberatungsmultis und Marktforschungsschwadrone gegen pharaonische Honorare mit ihrem Zahlenmaterial zur Hilfe eilen. Für die Beurteilung von derlei Zahlen braucht man nämlich in etwa dieselben Fähigkeiten wie für die Beurteilung von Werbung.

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Dumm und dreist – die Werbung des Energiekonzerns EnBW:

Kommentare

Während der innere Schweinehund (geklaut oder nicht geklaut) noch ganz nett rüberkommt, verstehe ich nicht, dass der Halbzeitclown Beckenbauer immer wieder als Testimonial auftaucht. Den nimmt doch keiner mehr ernst. Fällt den Unternehmen tatsächlich nichts besseres ein? Ja gud äähhh . . .

Interessanter als die Tatsache, dass Herr Beckenbauer persönlich immer wieder für Technologie-Artikel herhält, finde ich, dass dort steht: »Wir stecken unsere ganze Energie in die Zukunft ... eines alten Herrn.«

Nicht dreist, aber vielleicht weniger schlau.

... austauschbar ... uninspiriert ... langweilig

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