Lehrreiches Blickverfolgungsexperiment aus der Erstausgabe des deutschen Automagazins ramp: manchmal sind Autos attraktiver als Frauen, häufig ist es umgekehrt, beide können aber auch weniger anziehend sein als eine Dose mit leckeren Keksen
Frauen, seid souverän. Für 15 Euro habt ihr noch keine leuchtenderen Männeraugen gesehen. Legt es ihm einfach hübsch verpackt unter den Weihnachtsbaum. Und schaut eurem Bubi beim Auspacken wissend und gütig lächelnd zu. Und schweigt. ramp, das Magazin für automobile Kultur.
mit der Zeugung und Geburt zweier Kinder, einer weitgehend makellosen beruflichen Karriere, der pflichtbewussten Abgabe von Stimmzetteln bei Gemeinderats-, Kreistags-, Landtags- und Bundestagswahlen (unter Berücksichtigung fast aller politischen Parteien) sowie der lebenslangen Weigerung, Steuern zu hinterziehen, habe ich – abgesehen von einigen Nachlässigkeiten bei der Mülltrennung – gedacht, meinen Pflichten als Staatsbürger und Mensch ordnungsgemäß nachgekommen zu sein. Möglicherweise nicht in allen Belangen vorbildlich, gewiss aber hinreichend.
Nun haben Sie mich in einem Video darüber aufgeklärt, dass ich mich schon als junger Vater wie ein Schwein benommen habe. Ja, ich gebe zu, Windeln bei den Ihnen verhassten US-Imperialisten gekauft und meine Kinder damit gewickelt zu haben. Und zwar nicht irgendwelche US-imperialistischen Windeln, sondern die Ihrer Meinung nach ökologisch höchst bedenklichen Windeln der auch im Fernsehsender Ihres Arbeitgebers beworbenen Marke Pampers, ein Produkt des in Ihren Kreisen vermutlich ohnehin als obskur geltenden Konsumgüter-Multis Procter & Gamble.
Es wird Sie vielleicht überraschen, dass ich mich weigere, dafür um Entschuldigung zu bitten, auch wenn das nicht den Regeln und Ritualen der von Ihnen und einigen Ihrer Kollegen in den deutschen Medien etablierten Entschuldigungskultur entspricht. Ich werde mich in dieser Sache der unendlichen Güte einer Instanz anvertrauen, die mächtiger ist als hiesige Journalisten und Fernsehmoderatoren – für wie bedeutend und unverzichtbar für das Wohl der Volksgemeinschaft sie auch immer sich halten mögen.
Ex-Kanzler Dr. Gerhard Schröder und Noch-Kanzlerin Dr. Angela Merkel (Foto: picture-alliance/dpa)
Acht Jahre hat die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel offensichtlich gebraucht, um die Wahlkampfstrategie und deren Motto „Die neue Mitte” zu kapieren, mit der Gerhard Schröder Helmut Kohl aus dem Amt gedrängt hat. Und jetzt kopiert sie die. So verzweifelt ist die CDU-Vorsitzende also schon, wenn sie an die Bundestagswahl 2009 denkt. Die Delegierten des CDU-Parteitags haben ihr am Wochenende dennoch verhalten zugejubelt. Wie die Gäste auf der Titanic damals dem Orchester – kurz bevor die letzten Schwimmwesten verteilt wurden.
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