Sie konnten es nicht lassen. Sie haben Steve Jobs in Photoshop bearbeitet. Sie haben seinen Kopf gestaucht. Sie brauchten Platz, um die Eleganz des von Steve Jobs persönlich freigegebenen Originaltitels durch ihre Bertelsmann-Dreckstypographie verschandeln zu können. Aber es kommt noch schlimmer. Man muss nur den Klappentext mit dem amerikanischen Original vergleichen. Spätestens dann bekommt man das Kotzen. Diese Arbeit ist nach meiner Meinung eine Schande für das deutsche Verlagswesen.




"Call it fanboyism. Call it being picky about stuff no one cares about. It is about the details. It really is and Steve Jobs made it visible. And after all, companies – and especially german companies – still did not get the message. It is a shame."
So sieht es ein Amerikaner, der die Jobs-Biographie von Isaacson nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hat.
Kommentiert von: Bernd Kreutz | 13. November 11 um 21:19 Uhr
Die meisten in Deutschland (und nicht nur da) verlegten Bücher hätten schon gewonnen, würden sie einfach nur als \documentclass [book]{a4paper} erzeugt.
Kommentiert von: Nicolai | 13. November 11 um 19:27 Uhr
Leichenschänder? Gehts noch?
So eine Bearbeitung wird doch jeden Tag an Bildern vorgenommen, damit sie vernünftig auf Buchcover passen. Aber bei Steve Jobs fällt es auf einmal auf und die Empörung ist groß. tztz, arme Apple-Jünger...
Kommentiert von: Judith | 13. November 11 um 12:39 Uhr
aber der ehering musste natürlich unbedingt sichtbar bleiben.... tsts
Kommentiert von: reggi | 13. November 11 um 12:09 Uhr
unfassbar irrelevant
(Jemanden auf ein Podest zu stellen und andere Maßstäbe anzulegen - obwohl er seine 1984er Grundidee verraten hat = bullshit.)
Kommentiert von: Matt | 11. November 11 um 14:09 Uhr
Stört das jemanden? Ganz ernsthaft?
Kommentiert von: StefKen | 11. November 11 um 12:59 Uhr
„Bertelsmann-Dreckstypographie“
Man muss sich nur den unsäglichen neuen Schriftzug von Bertelsmann ansehen um zu wissen, welchen Stellenwert Typografie und Schrift in Gütersloh haben. Da stimmt nichts: das S wackelt, die Einschnitte in B und R sind überflüssig und noch nicht einmal aufeinander abgestimmt und das M sieht aus, als käme es aus einer anderen Schrift. Praktikantenarbeit eines Schuhmachers. Aber für viel Geld und mit viel Lärm eingeführt.
Kommentiert von: erik spiekermann | 07. November 11 um 19:40 Uhr
Da musste wohl extra schnell geschustert (aka gestaltet) werden im Dickschiff C.Bertelsmann. Zumal der informative Mehrwert der Typokotze auch äußerst überschaubar ist...
Kommentiert von: Stefan | 30. Oktober 11 um 15:29 Uhr
Biete den Schutzumschlag mit der Originaltypografie zum Selbstkostenpreis von 0,71 € (plus Porto) an.
Kommentiert von: Rulf Neigenfind | 28. Oktober 11 um 15:58 Uhr
Schön, daß dieser leseswerte und unterhaltsame Blog wieder lebt.
Kommentiert von: Norbert Kraas | 28. Oktober 11 um 15:43 Uhr
@jeff guckst du in den quellcode: http://reklamehimmel.typepad.com/reklamehimmel/rss.xml
Kommentiert von: andi | 28. Oktober 11 um 07:22 Uhr
Hallo, sehr interessanter Blog.
Gibt es hier auch einen Feed?
Kommentiert von: Jeff | 28. Oktober 11 um 01:11 Uhr
http://news.softpedia.com/newsImage/Famous-Steve-Jobs-Picture-by-Albert-Watson-Now-in-Color-2.jpg
... als kleiner nachtrag.
Kommentiert von: Dietmar Henneka | 27. Oktober 11 um 21:14 Uhr
... fotografiert von albert watson. streitwert: 500.000,-$, kann das mal jemand einem us-anwalt stecken?
Kommentiert von: Dietmar Henneka | 27. Oktober 11 um 21:09 Uhr
Steve dreht sich wahrscheinlich gerade im Grab um!
Kommentiert von: Feli | 27. Oktober 11 um 18:36 Uhr