Die Kinder von DEM (Foto: Firmenarchiv)
DAS auf dem Foto sind also DIE. Die Kinder von DEM. Was wir von DEM zu halten haben, durften uns deutsche Journalisten, deutsche Medien, deutsche Betriebsräte, deutsche Gewerkschaftsfunktionäre, deutsche Politiker und sonstige deutsche Berufsstellvertreter jahrzehntelang ungefragt und ungestraft einbläuen. DEM haben sie es wirklich gezeigt. Denn DEN haben sie gehasst. Und sie hassen IHN noch heute. Denn ER ist für sie das personifizierte Böse. ER ist nämlich nicht irgendwer. ER ist nicht der Anton aus Tirol. ER ist einer der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands. Er ist DER SCHLECKER.
Soweit ich weiß, hat Herr Schlecker noch nie jemanden genötigt, bedroht oder erpresst, damit er bei ihm arbeitet, ihm Waren oder Dienstleistungen anbietet, ihn beklaut, Mietverträge mit ihm abschließt, seine Werbemillionen annimmt oder gar in einem seiner Drogeriemärkte einkauft.
Trotzdem gibt es keinen Unternehmer in Deutschland, der einen noch schlechteren Ruf hat als ER.
Wer sind aber JENE, denen er diesen Ruf zu verdanken hat? Haben JENE jemals in ihrem Leben eine Geschäftsidee gehabt? Sind JENE auch nur ein einziges Mal freiwillig ein existentielles Risiko eingegangen? Haben JENE auch nur einen dauerhaften Arbeitsplatz geschaffen, egal wie gut oder wie schlecht bezahlt? Haben JENE schon mal den Lauf einer entsicherten Maschinenpistole an der Schläfe gespürt?
Ich höre JENE schon aufjaulen, solche Fragen dürfe MAN sich nicht anmaßen. Denn JENE würden solche Fragen natürlich niemals stellen, sich nicht und anderen nicht. Denn JENE
Ich finde, dass Meike und Lars Schlecker ihren Job ziemlich gut machen, soweit man das als Außenstehender und Schlecker-Kunde bisher erkennen kann. Dass auch ihnen dabei Fehler unterlaufen ist das Normalste der Welt. So wie es aussieht, wiederholen sie nicht mal die Fehler ihres Vaters, sondern machen ihre eigenen. Allein dafür verdienen sie Respekt.
PS: Die Zustimmung zu einem fragwürdigen Reklamespruch gegeben zu haben statt auf der Formulierung eines Gedankens zu bestehen, der ihre eigenen Ambitionen in ein gleichermaßen nach innen und außen wirkendes Unternehmensmotto verdichtet, diesen Fehler hat ER ihnen bestimmt längst verziehen. WIR sollten es auch tun.




Ich selber habe schon mal ein Unternehmen gegründet und Arbeitsplätze geschaffen. Dennoch finde ich, dass ER seinen schlechten Ruf zu Recht hat. Dass man eine Drogeriekette durchaus mit ethischen Massstäben führen kann, zeigt zu Beispiel dm ...
Kommentiert von: Florian Pfeffer | 28. November 11 um 10:33 Uhr
Blöder Artikel.
Die Schleckerkritiker_innen sind meistenteils doof. Ihre Kritik ist, soweit ich sie sah, armseelig.
Das ist aber kein Grund, noch blöder zu argumentieren.
Kommentiert von: Nicolai | 13. November 11 um 19:30 Uhr