HandelsBLATT macht auf HandelsBLÖD
„Substanz entscheidet. Das HANDELSBLATT ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 180 Redakteure und Korrespondenten weltweit stehen für einen kritisch-analytischen Journalismus, der zu nationalen und globalen Themen und Anlässen exklusiv und aktuell recherchiert und analysiert. Es unterhält mit über 30 Korrespondenten, davon 20 eigenen Korrespondenten, weltweit eines der größten Netzwerke unter den deutschen Tageszeitungen.”
So stellt die Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH & Co. KG ihr Hauptprodukt vor. Sein publizistisches Selbstverständnis definiert das Medienunternehmen wie folgt:
„Unsere publizistische Kultur ist geprägt durch das Streben nach hoher Qualität und hohem intellektuellem Standard, nach Unabhängigkeit, Fairness und Seriosität der redaktionellen Leistung. Der moderne Wirtschaftsjournalist taucht ‚tief’ in seine spezifische Fachmaterie ein, er beherrscht das wirtschaftliche Einmaleins perfekt, er kennt seine Gesprächspartner, seine ‚Quellen’, und kann deren Gehalt einschätzen.”
Am Wochenende ergab sich die Gelegenheit, dieses journalistische Credo an der Realität zu messen. An einem Thema, das mich interessiert.
Sage und schreibe zehn Seiten hat das Blatt dem Thema „Ich-Marketing” gewidmet. Sage und schreibe zehn Journalisten haben an dem Thema gearbeitet, Ressortleiter und Chefredakteur nicht eingeschlossen. Und was haben Catrin Bilalek, Claudia Schumacher,




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