Helmut Dietl (links) und Bernd Kreutz (2.v.links) bei der Produktion eines TV-Spots (Foto: Mirko Krizanovic)
Komödie oder Tragödie? Selten wurde ein Film von Filmkritikern so einhellig und so gnadenlos verrissen wie Helmut Dietls „Zettl“, der heute in die Kinos kommt. In meinem Baden-Badener Heimatradio SWR3 hat sich deren Experte nach der heutigen Frühvorführung sogar zu der Äußerung hinreißen lassen, diesen Film nicht für viel Geld ein zweites Mal anschauen zu wollen. Ich schaue ihn mir trotzdem heute Abend ein erstes Mal an. Für 8 Euro.
Übrigens: Dass der deutsche Otto Normalwerber Dietl neuerdings nicht mehr lustig findet, kann ich nach seinem SPIEGEL-Gespräch von vorletzter Woche gut verstehen. Sein Urteil über unsere Branche war noch weniger schmeichelhaft als die Meinungsäußerungen der Kritiker zu seinem jüngsten Film. Dietl: „Das ist eine Welt, die von Leuten bevölkert ist, die möchte man nicht einmal mehr beschreiben.“




... welchen TV-Spot?
Kommentiert von: Dietmar Henneka | 02. Februar 12 um 16:45 Uhr