Apple Siri-TV-Spot mit John Malkovich
Hätte er, der iGod, diese gekünstelte Promi-Kampagne im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freigegeben? Das ist die Frage.
Apple Siri-TV-Spot mit John Malkovich
Hätte er, der iGod, diese gekünstelte Promi-Kampagne im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freigegeben? Das ist die Frage.
Verfasst von Bernd Kreutz um 11:08 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel vereitelte mit TV-Auftritt Falschmeldungen über einen angeblichen Rücktritt des Bundesumweltministers
Es gibt vermutlich nicht viele deutsche Medien, in denen sich das journalistische Personal dermaßen austoben darf wie bei SPIEGEL ONLINE. Gelegentlich führt das zu der kuriosen Situation, dass die dortigen Hysterie-Reporter, Schnellschuss-Schreiber und Meinungs-Manipulierer selbst dann noch an Versionen ihrer Geschichte festhalten, wenn ihr Publikum von informierter Seite längst eines Besseren belehrt wurde. Solange, bis es ihnen selbst peinlich wird. Aber das kann dauern. Siehe oben.
Verfasst von Bernd Kreutz um 18:26 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Jon Stewart, der US-Komiker und Gastgeber von THE DAILY SHOW macht sich inzwischen regelmäßig über Obamas Spendenpraxis lustig (Foto: Comedy Central)
″Bernd -- Right now, we're within striking distance of a huge milestone: 2 million individual Americans giving to re-elect Barack Obama in 2012.″
″Bernd -- We're about to hit our biggest milestone of the campaign so far: Two million grassroots donors.″
″Bernd -- On the campaign trail, Mitt Romney points to his business experience as his chief qualification to be president -- pointing often to that background to explain how he'd boost the economy, how he'd create jobs, how he'd fix the budget.″
″Bernd -- The President asked for our help to make this Mother's Day a special one for the First Lady.″
″Bernd -- This Sunday will be the 14th Mother's Day I'll spend with Michelle since she's been a mother.″
″Bernd -- I am just so happy. If you're proud of our president, this is a great time to make a donation to the campaign.″
″Bernd -- Today, I was asked a direct question and gave a direct answer: I believe that same-sex couples should be allowed to marry.″
″Bernd -- Michelle and I are getting ready to go on stage for the first big rally of 2012.″
″Bernd -- I've been getting a ton of questions about the George Clooney contest -- what are the odds? Will you pick my mom? Can staff win? (For the last time, the answer's no.)″
″Bernd -- In a few days, I'll be hitting the trail for my last campaign.″
Dies waren die ersten 10 Sätze aus den letzten 10 Mails, die ich in den vergangenene 14 Tagen von Barack Obama oder einem Staff Member seiner Obama for America Organisation erhalten habe.
Mit einem beherzten ″If you can, please donate today″ schließt Obama gewöhnlich seine persönlichen Mails. Die Mitarbeiter der Wahlkampf-Zentrale werden meist konkreter: weniger als 3 Dollar sollten es nicht sein.
10 Mails in 14 Tagen: Ist das noch präsidialer Wahlkampf?
Nein, das ist Angestellten-Terror.
Verfasst von Bernd Kreutz um 16:17 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Verfasst von Bernd Kreutz um 23:54 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
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Öffentliche Notdurft als Public-Private-Partnership, gesehen in Freiburg i. Br. (Foto: Bernd Kreutz)
Wer schon mal das Pech hatte, im nahe gelegenen Frankreich die Bekanntschaft mit einer öffentlichen Toilette machen zu müssen, wird das, was ihm zu diesem Thema in Freiburg im Breisgau geboten wird, als Paradies auf Erden empfinden. Und der werbetreibenden Wirtschaft ewig dankbar sein, dass sie diese früher als Abort bezeichnete Stätte menschlicher Bedürfnisse mit ihren Werbegeldern mitfinanziert – zur allgemeinen Erleichterung auf hygienisch und ästhetisch höchstem Niveau. Letzteres kann die Werbung für sich selbst seltener reklamieren.
Verfasst von Bernd Kreutz um 12:08 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
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NIEMALS RÖTTGEN WÄHLEN. CDU-Generalsekretär Gröhe lädt bereits zu Katerfrühstücken ein (Fotos: Bernd Kreutz)
In der Haut von Dr. Norbert Röttgen möchte gerade niemand stecken. Wer dessen derzeitigen Wahlkampf zum Maßstab einer persönlichen Beurteilung nimmt, hält ihn von allen Spitzenkandidaten für den mit weitem Abstand blödesten. Und zwar in jeglicher Hinsicht. Dabei ist er das in Wirklichkeit weiß Gott nicht. Aber er lässt es mit sich und aus sich machen. Und seine Parteivorsitzende lacht sich ins Fäustchen. Vor dem SMSe verschicken. Und nach dem Nägelkauen. Siehe auch hier.
Verfasst von Bernd Kreutz um 14:34 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Zum Lachen: Eine drollige Initiative des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Düsseldorf (Foto: Bernd Kreutz)
Bevor es in Vergessenheit gerät: Zur kuriosen PR-Aktion des Düsseldorfer OB Dirk Elbers (siehe hier) wurde neulich ein Zwischenergebnis verkündet, das noch peinlicher geriet, als es ohnehin zu befürchten war.
Wir erinnern uns. Im Herbst letzten Jahres startete jener Herr eine Aktion, für deren Einfalt sich sein Amtsvorgänger Joachim Erwin vermutlich geschämt hätte. Originalton Elbers:
„Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer,
Sie und ich, wir wissen, was wir an unserer schönen Stadt haben. Weil wir jeden Tag mit und in Düsseldorf leben. Ob im Beruf, in der Freizeit, mit der Familie oder mit Freunden. Immer wieder stellen wir fest: Düsseldorf ist weltoffen, liebenswürdig, kreativ, rheinisch, entspannt und bodenständig. Doch viele, die unsere Stadt nicht so gut kennen, haben oftmals ein anderes Bild von Düsseldorf, das häufig aus rein materieller Sicht gekennzeichnet wird.
Düsseldorf wird von außen oft als reich, schicki-micki oder sogar spießig gesehen. Unsere Stadt wird oft auf die Kö, die Altstadt, das Altbier reduziert. Viele Klischees prägen das Außenbild unserer Stadt. Doch wir alle wissen: Düsseldorf ist alles andere als schicki-micki und spießig.
Und um diesen Klischees nun paroli zu bieten, habe ich eine Initiative ins Leben gerufen. Ihr persönliches Bild unserer Stadt ist mir dabei besonders wichtig. Mit www.dein.düsseldorf.de ist ein Mitmachportal entstanden, in dem wir alle uns mit der Identität unserer Stadt befassen können. Hier geht es um die Fragen: Was ist Düsseldorf für Sie? Was ist unsere Identität? Wo sind unsere Wurzeln? Was macht unsere Stadt heute aus? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, setze ich auf Ihre Unterstützung. Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihr Düsseldorf! Veröffentlichen Sie hier in diesem Portal Ihre individuelle Sicht auf Ihre Heimatstadt.
Ob mit Handy, Digitalkamera oder Text-Blog – es soll alles gezeigt werden, was Düsseldorf für Sie so lebenswert macht. Ihr Lieblingsort, Ihr Lieblingsviertel, Ihr schönstes Ziel für den Sonntagsspaziergang oder einfach eine ungewöhnliche Ecke unserer Stadt. Und dabei darf es ruhig etwas emotional werden. Ich freue mich auf Ihre persönliche Liebeserklärung an unsere Stadt.
Der Wettbewerb startet am 22. November 2011 und läuft bis zum 15. Januar 2012. Danach werden die eingesandten Fotos, Filme, Texte und Geschichten von einer Jury, die aus Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen Düsseldorfs zusammengestellt ist, bewertet. Aber nicht nur das. Am Ende dieses Prozesses soll auch ein neues
Erscheinungsbild, also ein neues Corporate Design der Stadt entstehen. Ihre Meinung, Ihre Beiträge und Einsendungen werden dafür eine maßgebliche Grundlage bilden. Ich freue mich schon jetzt auf Vielfalt, Kreativität und Ideenreichtum der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer.
Machen Sie selbst mit, erzählen Sie es weiter und lassen Sie uns gemeinsam an einem emotionalen, bürgernahen und schärfer konturierten Bild von Düsseldorf arbeiten. Die Kampagne ist natürlich auch in den sozialen Netzwerken, vor allem auf facebook abrufbar. Nutzen Sie alle Möglichkeiten!
Ich freue mich auf Ihr und unser gemeinsames Düsseldorf.″
Lächerliche 2.041 Beiträge waren das Resultat dieser abstrusen Aktion. Die Jury, ein illustrer Kreis Düsseldorfer Persönlichkeiten und/oder Promis (von Achenbach bis Uecker) hat inzwischen getagt und entschieden. Sage und schreibe neun Fotos haben die sage und schreibe siebzehn Jury-Mitglieder ausgezeichnet. Und einen einzigen Textbeitrag. Ja, richtig gelesen, einen einzigen. Volker Joswig hatte ihn eingeschickt. Das ist er:
„Düsseldorf, eine Stadt mit vielen Seiten. Schickimicki auch. Aber mehr als andernorts. Leider sind Klischees und Vorurteile äußerst hartnäckig. Mein Düsseldorf, das ist gelebte Vielfalt. Düsseldorf, das ist Heine und Heino, Henkel und Hinkel, Jonges und Japaner, Kö und Kiefernstraße, sowie Menschen aus zig Nationen, die sich hier wohl fühlen... Die Welt ist ein Dorf – Düsseldorf!″
Und das soll nun also, so der Düsseldorfer OB (Abkürzung steht übrigens für Oberbürgermeister - nicht für Oberdussel), eine „maßgebliche Grundlage bilden″ für „ein neues Corporate Design der Stadt″. Ein Corporate Design der Stadt!!!!!!!!!!. An anderer Stelle schwafelte er sogar von Markenstudie, Markenkern, Dachmarke.
Das alles klingt verdächtig nach Dachschaden.
Verfasst von Bernd Kreutz um 16:11 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Modeschöpfer & Showmaster Harald Glöckler bei einem Live-TV-Auftritt im Shopping-Kanal QVC
Die Diva sieht inzwischen aus wie die Kreuzung aus einem wiederauferstandenen Rudolph Moshammer und dem Popartisten Prince. Wenn sie spätabends im Fernsehen ihre Mode- und Verkaufs-Show abzieht, erinnert sie uns irgendwie an die Anfänge der Werbung. Und an das Glaubensbekenntnis eines ihrer Pioniere: „It’s not creative unless it sells.″
Verfasst von Bernd Kreutz um 16:15 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
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Verfasst von Bernd Kreutz um 00:01 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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Altparteien zeigen erste Plakate zur NRW-Landtagswahl 2012 (Foto: Bernd Kreutz)
Verglichen mit anderen lebendigen Demokratien waren die Wahlkämpfe in der Bundesrepublik Deutschland strategisch, konzeptionell, sprachlich und ästhetisch selten etwas, auf das Auftraggeber, Dienstleistungspersonal oder gar die Nation hätten stolz sein können. Ausnahmen von dieser Regel bildeten die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1969, der SPD 1972 und 1998 und das Werbehochamt für den „Kanzler der Einheit″ 1991.
Als in jeglicher Hinsicht absoluter Tiefpunkt geht wohl der erste CDU-Bundestagswahlkampf mit der Kanzlerkandidatin Dr. Angela Merkel in die Geschichte ein. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der CDU-Spitzenkandidat für die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nun an diesem Niveau anknüpft. Schon die parteiinterne Forderung, er möge als erstes erklären, ob er nach einer Wahlniederlage als Oppositionsführer in NRW zur Verfügung stünde, deutete unmittelbar nach seiner Kandidatenkür darauf hin. Analysiert man nun seine Wahlwerbung, kann einem der Mann eigentlich nur noch leid tun. Dabei könnte sich Dr. Norbert Röttgen durchaus mit der Aura eines Siegers präsentieren. Offenbar scheitert es aber am mangelnden Willen, es auch zu tun. Oder am mangelnden Mut. Oder am mangelnden Können.
Die Wahlsiegerin jedenfalls steht dadurch schon vor der Wahl fest: Dr. Angela Merkel.
Verfasst von Bernd Kreutz um 16:17 Uhr in Wühltisch | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
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