reklamehimmel: Darf einer wie Bernd M. Michael einen wie Steve Jobs beleidigen?

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08. November 07

Kommentare

"...das iPhone ist jetzt technisch nicht gerade state of the art..."

Und was heisst das jetzt? Muss jedes gerät alles können? Für mich ist das iPhone perfekt, weil ich auch sonst mit Apple arbeite. Was soll ich da mit Blackberry oder irgendwelchen Nokias, die sachen können, die ich nicht brauche? Warum muss ein telefon mit 5 megapixeln fotografieren?

Naja, das iPhone ist jetzt technisch nicht gerade state of the art. Bei Rechnern sehe ich allerdings nicht mal ansatzweise, dass da irgendwas "kaschiert" werden muss.

und was können andere soviel besser? Ich bin sicher keiner dieser Apple-Jünger, aber im Großen und Ganzen finde ich die Produkte gelungen. Beispiele?

Apple war, ist und bleibt eines der am meisten überbewerteten Marken der Welt.

Sie versuchen über ihr Produktdesign das zu kaschieren, was andere viel besser können.

Niemals werde ich mehr Apple nutzen.

bei diesem ganzen Gefasel wird von den Marken-Gurus oft etwas ganz elementares vergessen. Wenn das Produkt gut ist und innovativ kommt das der Marke zugute. Dann kann man das ganze im Sinne der Marke auch nutzen. Wenns das nicht ist, kann man an der Marke rumdoktoren wie man will .... wird halt doch nix.

Apple hat ein gute, innovative Produkte. Dadurch hat es ne gute Marke.

Manchmal isses ganz einfach.

Die Aussagen sind inhaltslos, das Thema wohl die interessanteste Entwicklung in Sachen Markenführung der letzten Jahre. Für mich war der iPod das perfekte Ding und die perfekte Marke, weil er nur eines konnte, das dafür perfekt. Er war und ist die Musiksammlung für die Hosentasche. Alles, was nachher kam, Videos, Fotos, Kalender u.s.w., war immer nur Beigemüse. Mit dem iPhone und dem iPod Touch ändert sich die Ausrichtung des Geräts radikal. Plötzlich ist der iPod der Experte für eh alles, mit allen Kompromissen, die dazu gehören. Apple hat sich dem Vernehmen nach auch wirklich schwer getan, diesen Schritt zu gehen, hatte Respekt vor dem Eintritt in den Smartphone- und Konvergenzbereich. Es wird nur funktionieren, wenn Apple seinen alten Tugenden (=Markenkern) treu bleibt: Dinge von Grund auf neu erdenken (Design im eigentlichen Sinne) und zwar so, dass der Benutzer leicht damit umgehen kann. Für mich ist noch offen, ob das iPhone dieses Versprechen hält.

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